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1. Linkturm

2.Delecker Brücke

3.SchnapsHof 

4. Wäldchen

5. Südufer 1

5. Südufer 2

7. Körbecke

8.Stockumer Damm

9. Wameln

10. Strandbad

 

 

 

 

 

 

Spotguide Möhnetalsperre NRW

 

 

 

text (c) thorstenluig

Die Möhnalsperre ist das größte Gewässer in Nordrhein-Westfalen. Die Möhnetalsperre liegt an der A44 zwischen Dortmund und Paderborn Abfahrt Soest- Möhnesee. In den Sommermonaten ist der See die Anlaufstelle für Besucher aus dem Ruhrgebiet , Sauerland und der Soester Börde. Als reiner Badesee und Segelsportrevier findet man hier die beste Wasserqualität aller Seen in NRW.

Überwiegend herrschen westliche und südwestliche Winde am See im Frühjahr auch häufig Ostwind. Das vorwiegend gefahrene Surfmaterial sind Freerideboards mit über 120 Liter und Segel über 7 qm. Aber im Frühjahr und im Herbst gibt es immer ein paar Sturmtage an denen das 4 qm Segel zum Pflichtprogramm zählt.  Der Strand des Sees ist steinig, 95 % der Surfer fahren mit Surfschuhen, da die Steine scharfkantig sind.  An Sommertagen sollte man wegen der begrenzten Parkplätzen  frühzeitig den See aufsuchen. Der Möhnesee zählt zu einem der beliebtesten Naherholungsgebieten  der Region. Hier kann man nicht nur Windsurfen sondern auch Inlinen, Fahrradfahren, Wandern, Joggen, Rudern, Segeln, Schwimmen etc
 

Die einzelnen Spots

1. Linkturm

Keine direkte Parkmöglichkeit, aber wirklich einzige Alternative am See bei Südwind. (Dann absolut erstklassig). Einstieg an der Delecker Brücke und aufkreuzen ist die einzige Möglichkeit bei Südwind. Sonst bleibt nur der ca. 5 Minuten lange Fußmarsch mit der Surfkarre zum Porno Beach (Textilfreie Badezone). Den Surfer freut die beste Wasserqualität am See und viel, viel Platz. Bei SSW sind die Landzunge des Porno Beach ideale Bedingungen zum Hasen und an der Spitze zum Linkturm steht eine kurze, steile Welle mit etwas weniger Wind, perfekt für Aerials (Wind von links). Absoluter Geheimtip bei NO, der an allen anderen Spots böig und sehr turbulent ist, selbst wenn andere Spots vom Land aus noch gut aussehen, lohnt sich der Fußmarsch allemal.

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2. Delecker Brücke

Guter Parkplatz und Wiese zum Aufriggen, bei Hochwasser allerdings schlechter Zugang zum Wasser. Sehr gut verstärkt bei sauberen SW und wenn man ein paar Schläge kreuzt nie überfüllt. Halseneinsteiger werden die kurze, steile Welle nicht mögen, ist aber sehr gut zum Springen, sowohl von links als auch von Rechts. Bläst der Wind in den Böen nicht mehr exakt aus der Richtung Linkturm/ Pornobeach, sollte man unter Umständen Sport Nr. 3 bevorzugen.

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3. Schnaps Hof Schweinebucht ( Nordufer)

Guter Allroundspot und unter der Woche bei SSW wirklich optimale Bedingungen. Parkplatz und schöne Wiese unter Bäumen zum Aufriggen. Der meist aufgesuchte Spot an der Möhne. Hier triffst Du die meisten Surfer. Wenn die Talsperre sehr voll ist, kannst Du direkt von dem erhöhten Aufriggwiese losfahren. Schafft es der Wind allerdings nicht bis ans Ufer, sollte man an Spot Nr. 5 oder besser noch 7 oder 8 wechseln.  Bei gutem Halbwind in Linie zum Spot Nr. 5 wird es extrem voll  (Vorfahrtregeln nicht vergessen) Guter Einstieg für Flapperboards mit langen Finnen, da das Wasser bereits nach wenigen Metern sehr tief ist. Fällt man ab in Richtung Fußgängerbrücke wird es leerer, der Wind konstanter und die Bedingungen für das Springen auch besser. Die Brücke eignet sich übrigens gut für Video und Fotos!

4. Wäldchen

Gute Parkmöglichkeiten, wenn man frühzeitig vor Ort ist. Schöne Aufriggfläche, viele Badegäste und Surfer mit Kind und Grill. Einstieg etwas schwieriger. Aber Achtung: Bei Niedrigwasser nicht zu weit in die Bucht heizen, da extreme Gefahr für Finne, Schwert und Kasten. Bei westlichen Winden, auch bei Starkwind, bleibt die Welle flach, der Wind ist allerdings relativ böig. Sehr gute Bedingungen auch bei Ostwind und für Geh- faule (siehe Spot Nr. 1) bei NO.  Pommesbude und Minigolfplatz direkt am Spot.

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5. Südufer 1

Parkfläche und vor allem Rasen zum aufriggen vorhanden. Auf dem Wasser natürlich identisch mit Spot Nr. 3 mit Vorteilen bei Westwind. Dann sollte man aber zu Spot Nr. 6, 7 oder 8 wechseln. Die werden dann längst nicht so voll. Im Sommer hält hier immer der Eismann.

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6. Südufer 2

Kaum Parkmöglichkeiten und bei Hochwasser wenig Platz zum Aufriggen. Dafür aber gut bei Ost-, Nordost- und insbesondere bei Westwind. Das Leewasser der Bootsstege ist für Halsentraining hervorragend geeignet. Wird nie auch nur annähernd so voll wie die Spots 3, 4, 5 oder 7. Bei schönen Wetter gehört der Sprung über Tret- und Ruderboote zur Pflichtübung. Surfschule und Bootsverleih vor Ort.

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7. Körbecke

Parken am Straßenrand, dafür aber bei normalen Wasserstand viel Platz für Material, Familie und Kleintiere am Ufer. Durch das relativ flache Ufer besonders für Beach- und Wasserstartneulinge geeignet. Für Cracks erstklassig bei West oder WSW. Dann sehr konstanter Wind mit Flachwasser im Uferbereich (insbesondere in der Bucht des NATO-Sailing-Clubs) und guter Welle in der Seemitte.

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8. Stockumer Damm

Bei sauberem West für Möhne-Insider der legendäre Spot mit den bestem Wind und den besten Wellen am See. Durch den „Backwash" am Stockumer Damm türmt sich speziell auf der Seite „Wind von rechts" eine steile, und für Möhne-Looper ideale Welle auf. Dazu gibt es direkt vorm NATO-Sailing-Club eine kleine Landzunge, die Wellen zurückhält und alle Speedmanöver zum Kinderspiel macht. Die Qualität des Spots ist kein Geheimnis. Beim Blick vom Stockumer Damm auf den See zeigen sich schon Schaumkronen, wenn in anderen Spot wie Wäldchen oder Schweinebucht noch „tote Hose" ist. Richtig voll war es aber bisher noch nie, da der Zugang durch die Uferböschung schwierig sein kann. Es gibt aber gute Parkmöglichkeiten und sogar eine kleine Aufriggfläche. ACHTUNG: Kommt der Wind böig aus Richtung Körbecke (reiner NW) unbedingt Spot Nr. 10 checken.

Bei Süd-Ost  einwahrer Geheimtipp. Dann direkt am Nordufer des Stockumer Damm einsteigen. Parkmöglichkeiten und Wiese zum Aufbauen. Hier hast Du bei Süd-Ost stets 1-2 Bft mehr als an allen anderen Stellen des Sees.

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9. Wameln

Das Wamelner Becken sollte man bei NW oder SO aufsuchen. Hier findet man bei diesen Windrichtungen immer die konstantesten Verhältnisse. Wameln wird eine sehr gute Alternative im Spätsommer oder Herbst, da der Wasserstand in diesem Vorstaubecken im Gegensatz zur restlichen Möhne immer relativ hoch bleibt. Der Wind kommt dann hier am besten aufs Wasser. Durch die starke Wellenbildung sieht es allerdings immer nach etwas mehr aus, also immer einen halben Quadratmeter mehr aufriggen. Einige Parkbuchten und Wiese im Uferbereich locken im Sommer viele Badegäste an.

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 10. Strandbad

Strandbad und Wiese zum aufriggen. Surfschule und Bootsverleih, dazu Beachvolleyball und Biergarten. Durch das flache Ufer und die geringe Wassertiefe (max. 3 Meter) trüberes, allerdings auch ein paar Grad wärmeres Wasser als anderswo. Der Beste Spot für Anfänger am See und bei gutem NW auch für Könner.

 

dieser Bericht wurde auch im surf-magazin in 2004 veröffentlicht

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(c) 2008  by thorsten luig